Sitz-/Stehlösungen by Lorenz + Ulmer

 

Bewegung fördert die Kreativität und Denkfähigkeit – Sitz-/Stehlösungen ermöglichen einen abwechslungsreichen und dadurch leistungsorientierten Büroalltag.

Stehen ist nicht besser als Sitzen - das gleiche gilt allerdings auch umgekehrt. Beide Haltungen und ihre unterschiedlichen Ausprägungen haben ihre angenehmen und unangenehmen Seiten. Die unangenehmen machen sich um so stärker bemerkbar, je länger man das eine oder das andere tut.

Unser Körper braucht Abwechslung - gerade wenn wir längere Zeit konzentriert am Bildschirm arbeiten. Deshalb sollten wir darauf achten, dynamisch zu sitzen und gerade deshalb ist es so sinnvoll, abwechselnd auch im Stehen arbeiten zu können.

Arbeitsplätze, die einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen mit nur einem Handgriff zulassen, bieten einen echten Qualitätssprung hinsichtlich einer dynamischen Arbeitsweise. Beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen passiert im Körper einfach mehr, als nur beim Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Neben einer sofort spürbaren Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens bringt der freie Wechsel der Körperhaltungen einen erstaunlichen Effekt: Auch die geistige Leistungsfähigkeit und der kreative Aktionsradius des arbeitenden Menschen erweitern sich beträchtlich. Geistige und körperliche Beweglichkeit bedingen sich nämlich wechselseitig.

Hintergrund:

Die Wirbelsäule stützt und trägt unseren Körper. Sie besteht aus 24 beweglichen Wirbeln, zwischen denen die Bandscheiben sitzen. Die Bandscheiben wirken aufgrund ihres weichen, wasserhaltigen Kerns als Stoßdämpfer und ermöglichen so die hohe Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Die Ernährung der Bandscheibe erfolgt nicht durch Blutgefäße, sondern durch einen ständigen Wechsel von Be- und Entlastung. Wie bei einem Schwamm wird das Bandscheibengewebe durchsaftet - die Bandscheibe lebt von der Bewegung!

Beim Wechsel vom Stehen zum Sitzen wird die Wirbelsäule durch die Rückdrehung des Beckens aus der physiologischen S-Form in eine - je nach Sitzhaltung - mehr oder weniger unphysiologische Stellung gebracht. Dadurch steigt die Druckbelastung der Bandscheiben.

Neben der rein physischen Komponente muss ein anderes Problemfeld beachtet werden, das durch monotone Haltungen und insbesondere durch dauerndes Sitzen entsteht: “Überforderung durch physische Unterforderung”.

Spontane Wechsel zwischen Sitzen und Stehen bei der Schreibtischarbeit bedeuten mehr als nur die Befreiung vom Dauersitzen im Büro. Jede geistige und gefühlsmäßige Regung sucht ihren körpersprachlichen Ausdruck und sollte die Möglichkeit haben, ihn zu finden.
Hohe mentale Belastung und hoher Aufmerksamkeitspegel auf der einen, und starre Arbeitshaltung, die den Körper einseitig statisch beansprucht, auf der anderen Seite. Diese Kombination verursacht den klassischen Stress. Wir müssen unserem Körper die Gelegenheit zum Stressabbau geben. Flucht oder Angriff - die 'klassischen' Methoden des Stressabbaus - stehen uns in der Regel nicht zur Verfügung. Gerade deshalb tun wir uns sicher einen großen Gefallen, wenn wir uns dazu erziehen, uns mehr zu bewegen und - da wir eben nicht immerzu vom Schreibtisch wegrennen können - die Arbeitshaltung häufig zu wechseln.


Lorenz + Ulmer GmbH - Ihr Fachhandel für HAG, Haworth Comforto und Giroflex im Großraum Nürnberg / Fürth / Erlangen!